Vom Studenten zum E-Sport-Botschafter
Eine Studentin der University of Nottingham blickt auf ihren Besuch der Bett zurück und erzählt, wie sich dieser als Sprungbrett für eine Karriere im E-Sport erwiesen hat.
Nie im Leben hätte ich als Studentin gedacht, dass ich einmal den weltweiten Leiter des E-Sport-Bereichs eines führenden Technologieunternehmens interviewen würde. Ich hatte die Gelegenheit, an der Bett 2024 teilzunehmen, um das E-Sport-Angebot für einen bevorstehenden Bericht zu begutachten und zu bewerten, doch meine Erfahrung übertraf meine Erwartungen bei weitem. Die Bett ermöglichte es mir, großartige Kontakte zu knüpfen, mit Branchenexperten zu sprechen und Einblicke zu gewinnen, wie ich mich stärker im E-Sport engagieren kann.
Ich begeistere mich schon seit meiner Kindheit für Gaming, habe mich aber erst in den letzten zwei Jahren an den E-Sport-Turnieren meiner Universität beteiligt. Genauer gesagt bin ich Kapitänin des Valorant-Teams für Frauen und nicht-binäre Personen an meiner Universität. Erst kürzlich wurde ich außerdem zur E-Sport-Beauftragten meiner Universität ernannt, wo ich den Wettkampfaspekt des Gamings betreuen und mit Unternehmen sowie anderen Universitäten zusammenarbeiten werde, um den Hochschulsport an meiner Universität zu verbessern. Da ich durch die Universität und durch Bett einen Einblick in den E-Sport gewonnen habe, möchte ich nun gerne eine Karriere einschlagen, die mein Psychologiestudium mit dem E-Sport verbindet. Momentan kann ich mir vorstellen, einen Master in HCI (Human-Computer Interaction) zu absolvieren, um dann als User-Experience-Forscherin (UX) in der E-Sport-Branche zu arbeiten.
Es war für mich eine Überraschung zu erfahren, dass eine Großveranstaltung in London einen umfangreichen Teil zum Thema E-Sport im Bildungsbereich beinhalten würde. Das war perfekt für mich, denn so konnte ich mir ein Bild davon machen, wie sich E-Sport in Großbritannien auf Universitätsebene entwickeln kann. Den Großteil der Veranstaltung verbrachte ich damit, Vorträge und Keynotes zu besuchen und mich über den aktuellen Stand des E-Sports zu informieren. Außerdem besuchte ich das spannende „Rocket League“-Turnier, bei dem es sehr erfrischend war, gemischte Teams aus männlichen und weiblichen Studierenden zu sehen. Zufällig traf ich auf Jeff Palumbo, einen E-Sport-Experten, der mir gerne ein Interview gewährte. Nach dem Interview mit Jeff, bei dem ich wertvolle Ratschläge dazu erhielt, wie ich E-Sport an meiner Universität verbessern kann, stellte er den Kontakt zum CEO von *the*gamehers her – einer Community, die Inklusion im Gaming fördert und Frauen einen sicheren Online-Raum bietet, um sich zu vernetzen und gemeinsam zu spielen. Ich wurde daraufhin als erste *the*gamehers-Hochschulbotschafterin in Großbritannien angenommen. Hätte ich die Bett nicht besucht, hätte ich diese Gelegenheit niemals erhalten und wäre mir auch gar nicht bewusst gewesen, dass es so etwas überhaupt gibt.
Daher versteht es sich von selbst, dass die Möglichkeiten, die sich mir auf der Bett geboten haben, meine Leidenschaft für den E-Sport nur noch verstärkt und mir Wege geebnet haben, die für meine berufliche Zukunft nach dem Studium von entscheidender Bedeutung sein werden. Als Studentin bin ich dankbar, in meinem Alter bereits solche Kontakte geknüpft zu haben, denn sie haben mir nicht nur neue Erfahrungen ermöglicht, sondern auch dafür gesorgt, dass ich Menschen an meiner Seite habe, die mir mit unzähligen Ratschlägen und ihrer Unterstützung zur Seite stehen. Allen, die an einem Besuch der Bett interessiert sind, empfehle ich, die Studenten in ihrem Umfeld dazu zu ermutigen, ebenfalls vorbeizuschauen. Schon allein die Möglichkeit, mit den in der Branche Tätigen zu sprechen, hat mir einen Vorsprung gegenüber vielen anderen verschafft, die mehr über E-Sport erfahren und sich darin engagieren möchten. Ursprünglich dachte ich, dass Branchenexperten einem Studenten wie mir keine Beachtung schenken würden, aber ich gehöre genau zu der Zielgruppe, die sie inspirieren wollen.
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