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06. Mai 2026

Veränderungen vorantreiben: Sir Mark Grundy über 28 Jahre Innovation

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Veränderungen vorantreiben: Sir Mark Grundy über 28 Jahre Innovation

Beim Betreten der „Arena“ auf der Bett 2026 wurde das Publikum auf eine Reise durch fast drei Jahrzehnte des Wandels im Bildungswesen und im Bereich EdTech mitgenommen. Im Gespräch mit Mick Waters blickte Sir Mark Grundy, CEO des Shireland Collegiate Academy Trust, auf eine bemerkenswerte Karriere zurück, die 28 Jahre voller Innovation, Führungsstärke und Wirkkraft umfasste.

Während er sich auf seinen Ruhestand vorbereitet, blickte Sir Mark auf seinen Werdegang zurück – von seinen Anfängen als Schulleiter in Smethwick bis hin zur Leitung einer Stiftung, die 7.000 Schüler und 1.000 Mitarbeiter unterstützt –, der stets von der festen Überzeugung getragen war, dass Bildung das Leben verändern kann.

Eine Kultur schaffen, in der Menschen sich entfalten können

Auf die Frage, was „collegiate“ beim Shireland Collegiate Academy Trust wirklich bedeutet, stellte Sir Mark die Menschen in den Mittelpunkt seiner Antwort. Für ihn ging es bei Führung nie um starre Rechenschaftspflichten oder Hierarchien, sondern darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Mitarbeiter und Schüler vertraut, unterstützt und befähigt fühlen, erfolgreich zu sein.

Sein Führungsstil hat eine Kultur geprägt, die eher an eine Familie als an eine Institution erinnert und in deren Mittelpunkt Zusammenarbeit und Fürsorge stehen. Diese Kultur hat zudem zu einer beeindruckenden Mitarbeiterbindung geführt, wobei viele ehemalige Schüler sogar selbst wieder beim Trust arbeiten – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Shirelands Philosophie „Eigenes Personal ausbilden“ in der Praxis umgesetzt wird.

Warum EdTech nach wie vor ein „großer Gleichmacher“ ist

Kurz nachdem er bei den Bett Awards 2026 den Lifetime Achievement Award erhalten hatte, sprach Sir Mark leidenschaftlich über die Rolle, die Technologie nach wie vor im Bildungswesen spielt. Er bezeichnete EdTech als „großen Gleichmacher“ und hob dessen Fähigkeit hervor, das Lernen über den Klassenraum hinaus zu erweitern und die Verbindungen zwischen Schulen und Familien zu stärken.

Für Sir Mark funktioniert Technologie jedoch am besten, wenn sie Lehrkräften mehr Zeit dafür verschafft, das zu tun, was Menschen am besten können. Anstatt Kreativität oder zwischenmenschliche Beziehungen zu ersetzen, sollte EdTech die „schwere Arbeit“ übernehmen, den Arbeitsdruck verringern und mehr Raum für sinnvollen Unterricht und sinnvolles Lernen schaffen.

Mit Blick auf die Zukunft räumte er ein, dass künstliche Intelligenz das nächste Kapitel der Bildungsinnovation unweigerlich prägen werde. Die Herausforderung – und zugleich die Chance – für den Sektor besteht darin, sicherzustellen, dass KI zielgerichtet eingesetzt wird, um Pädagogen zu unterstützen, Belastungen abzubauen und die Lernergebnisse zu verbessern.

Eintreten für einen Lehrplan, der über die Grundlagen hinausgeht

Während seiner gesamten Laufbahn hat sich Sir Mark stets dafür eingesetzt, einen breit gefächerten und ausgewogenen Lehrplan anzubieten – selbst als der Druck seitens der Politik die Schulen dazu zwang, ihr Angebot einzuschränken. Kunst, Design und Technik sowie Sport sind nach wie vor zentrale Bestandteile des Shireland-Erlebnisses, denn, wie er erklärte, sollte Bildung bei jedem Kind Neugier, Kreativität und Ehrgeiz wecken.

Dieses Engagement hat zu Partnerschaften geführt, die das Lernen zum Leben erwecken. Von der Zusammenarbeit mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra über den Besuch weltbekannter Musiker in den Klassenzimmern bis hin zur Zusammenarbeit mit Organisationen wie dem Hippodrome, dem Aston Villa Football Club und einer lokalen Profi-Basketballmannschaft – der Trust hat stets über die Schulmauern hinausgeschaut, um jungen Menschen vielfältigere Möglichkeiten zu eröffnen.

Innovation hat auch bei der Bewältigung realer Herausforderungen eine entscheidende Rolle gespielt. Als Reaktion auf den Personalmangel im NHS hat der Trust ein University Technical College umgestaltet, um Schülern im Alter von 11 bis 19 Jahren einen auf das Gesundheitswesen ausgerichteten Lehrplan anzubieten und jungen Menschen dabei zu helfen, sinnvolle Wege in ihre berufliche Zukunft zu finden.

Ein Vermächtnis, das künftige Generationen prägen wird

Da Sir Mark sich darauf vorbereitet, nach zwölf Jahren als Vorstandsvorsitzender zurückzutreten, räumte er ein, dass es Teile des Systems gibt, die er nicht vermissen wird, insbesondere unnötige Bürokratie. Doch es sind die Menschen, die Beziehungen und das gemeinsame Zielbewusstsein, die ihm, wie er sagt, in Erinnerung bleiben werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung richtete Sir Mark einen Aufruf an die zukünftigen Führungskräfte im Bildungswesen und ermutigte die Branche, die bevorstehenden Änderungen am nationalen Lehrplan und die Reformen im Bereich SEND aktiv mitzugestalten, um sicherzustellen, dass Pädagogen weiterhin eine aktive Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des Bildungswesens spielen.

Zum Abschluss des Gesprächs brachte Mick Waters die Stimmung im Raum perfekt auf den Punkt, als er anmerkte, dass Generationen von Kindern später einmal voller Dankbarkeit auf den Einfluss zurückblicken werden, den Sir Mark und seine Schulen auf ihr Leben hatten.

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